Dirk Zierau, unabhängig und parteilos für Rostock

22.05.2019 16:27

„Politik soll sich am Gemeinwohl orientieren und nicht an parteipolitischen oder
persönlichen Interessen!”

Liebe Rostocker und Rostockerinnen,
auf dieser Seite stelle ich mich Ihnen persönlich vor. Damit Sie wissen, wer ich bin und warum ich Ihr Oberbürgermeister werden möchte.

Mein Name ist Dirk Zierau, ich bin 47 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in der östlichen Altstadt von Rostock. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Meine Mutter stammt aus Clausdorf bei Stäbelow, mein Vater aus Gardelegen/Altmark. Dort bin ich auch am 19. August 1971 geboren. An meine Kindheit in der DDR habe ich nur gute Erinnerungen: ein kleines Haus mit Garten, Kreis- und Bezirksspartakiaden im Sport, FDBG-Urlaube im Harz und Thüringer Wald. Es war unbeschwert. Ich habe heute noch DVDs von Maxe Baumann, Kalle und Kulle, Spuk unterm Riesenrad, Sieben Sommersprossen ...

Von meinem Vater habe ich den sportlichen Ehrgeiz. Er war Vize-DDR-Meister im Radball. Ich selbst habe auch Radball gespielt. DDR-Jugendliga. Vizebezirksmeister im Handball war ich auch mal. Heute treibe ich Sport, nicht mehr um zu gewinnen, sondern um hundert Jahre alt zu werden. Breiten- und Freizeitsport ist mir ein wichtiges Anliegen. Sport ist die beste Jugendsozialarbeit, die unbedingt intensiver zu fördern ist.

Von meinem Opa habe ich die Liebe zur Musik und zur Natur mit auf meinen Lebensweg bekommen. Er spielte Klavier, zeitweise sogar Stummfilmbegleitung im Gardelegener Kino. Meine Schwester und ich sollten auch Klavier spielen. Wir wollten nicht so recht. Ich war froh, dass sich mein Vater mit Fußball und Radball zufriedengab. Mitte der 1990er Jahre habe ich aber wieder angefangen Klavier zu üben und mich ein wenig geärgert, dass ich als Kind zu faul war. Ein Freund, der einen Antikhandel in Hinrichshagen betreibt, gab mir ein altes Klavier. Ich übte, begleitete eine Zeit lang den Stendaler Postchor, lernte Robert kennen, für mich einer der besten Jazzpianisten weit und breit, mit dem ich heute noch regelmäßig klimpere. Das ist ein guter Ausgleich für den täglichen Arbeitsstress.

Nach der zehnjährigen POS lernte ich ab 1988 Forstfacharbeiter in der BBS „Forst“ Bad Doberan. Internatsleben, Waldarbeit, aufregende Wendezeit (die „blühenden Landschaften“ sind nicht in unser Bundesland gekommen, außer mittlerweile nach Rostock, finde ich). Der Wald und die Natur sind mir wichtig. Dass der neue brasilianische Präsident Bolsonaro den Schutzstatus des Amazonas-Regenwaldes einschränken will, ist dramatisch. Meine Wahlkampf-T-Shirts sind fair und ökologisch produziert. Ich war eines der ersten Mitglieder im ersten Rostocker Naturkostladen 1993 und bin heute noch überzeugt. Bin Fördermitglied beim WWF und bei Greenpeace. Nachhaltige Einkaufspolitik von Stadt und kommunalen Unternehmen wäre für mich als Oberbürgermeister selbstverständlich.

Mit der neu in Rostock eröffneten Juristischen Fakultät 1992 entschloss ich mich, Jura zu studieren. Das ging aus politischen Gründen in der DDR nicht. Anfangs lag mir die unlogische Juristerei nicht, ich wechselte zur Informatik, dann doch wieder zurück zu Jura. Ein Freund, heute mein bester Freund, „verleitete“ mich dazu. Wir wollten gemeinsam Sport machen. Ich genoss die neue Freiheit und das Studentenleben, wollte einmal ein Fitness-Eis erfinden, ein Fitnessstudio eröffnen usw. Trotz Flausen und der vielen Studentenjobs (Hafenarbeit, Fitnessstudiotrainer im Fit&Fun) beendete ich das Studium. Unerwartet recht gut – viertbester in Mecklenburg-Vorpommern. Ich war stolz.
Neulich sprach mich ein Studienfreund an: Nun machst Du es ja wirklich wahr, Du willst Oberbürgermeister werden. Das ist tatsächlich wahr. Ich wollte immer schon Oberbürgermeister werden. Denn: Ich bin eigentlich politikverdrossen; alles dreht sich nur noch um Postengeschacher, um wirkliche Probleme wird sich nicht so recht gekümmert. Dass ist jedenfalls mein Eindruck. Einer von 700 gut bezahlten Politikern im Bundestag sein und im Fraktionszwang über faule Kompromisse abstimmen – das ist nicht meins. Als Bürgermeister aber kann man noch Dinge verändern und Probleme anpacken. Das ist auch der Grund, weshalb ich jetzt Oberbürgermeister werden will.

Nach dem Jurastudium wurde ich zunächst Rechtsanwalt. In einer renommierten Kanzlei aus Schwerin/Rostock beriet ich überwiegend unsere Gemeinden, Landkreise, auch Ministerien. Um gut zu beraten, wurde ich Fachanwalt im Verwaltungsrecht, studierte in Wismar Diplom-Kaufmann (FH) und promovierte über ein nach wie vor brisantes Kommunalthema: Kita-Finanzierung. Gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindetag und dem Landkreistag setze ich mich für unsere Kommunen ein, war Vorsitzender der Landesschiedsstelle nach dem SGB XI (Pflege) und Geschäftsführer der KUBUS Kommunalberatung GmbH (eine Gesellschaft von Städte- und Gemeindetagen und Landkreistagen aus ganz Deutschland mit Sitz in Schwerin/München).

In diesen 15 Jahren als Kommunaljurist habe ich viel Erfahrung gesammelt, die ich nun für Rostock einsetzen will.
Im Jahre 2016 entschloss ich mich, auch beruflich ganz nach Rostock zurückzukehren. Nachdem meine zweite Tochter Mette geboren wurde, wollte ich näher an meiner Familie sein und mehr Zeit für sie haben. Ohne meine Familie würde ich nicht glücklich sein und nicht die Kraft für alle meine Vorhaben und Ideen haben.

Ich fing im Rathaus unserer Stadt an zu arbeiten. Personalchef und zwischenzeitlich auch Leiter der Rechtsabteilung.
So lernte ich Roland Methling noch besser kennen. Und er mich. Ich habe Achtung vor der großen Leistung, Rostock entschuldet und trotzdem weiterentwickelt zu haben. Das ist ein Meisterwerk. Zumal die Landesregierung unser Rostock nicht seiner Bedeutung für unser Bundesland entsprechend unterstützt. Das besondere an dieser Leistung wird deutlich, wenn man sich bundesweit die Situation der Städte und Gemeinden ansieht.

Anders als sehr viele Städte, anders als etwa unsere Landeshauptstadt Schwerin, hat es Rostock in den letzten 14 Jahren geschafft! Das ist eine Meisterleistung, die maßgeblich Roland Methling zu verdanken ist. Und für mich gehört zur ganzen Wahrheit auch noch: trotz dieser Sparzwänge hat sich Rostock zur schönsten Stadt an der Ostsee entwickelt.

Der Weg Roland Methlings ist ein erfolgreicher, von Parteiinteressen befreiter, guter Weg für unsere Stadt. Das zeigt die Entwicklung der letzten 14 Jahre. In diesem Sinne möchte ich  die Arbeit von Roland Methling weiterführen, gern als Ihr neuer Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

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